Vorwort der Präsidentin

Globalbudget, Statistikerhebung, Controlling-System, Qualitätsmanagement, Drittmittelgenerierung, Leistungsaufträge, Berichte... ganz normaler Börsenalltag? Nein, heutzutage der ganz normale Alltag einer subventionierten Institution.

In den letzten Jahren hat sich diesbezüglich für uns vieles geändert: der administrative Aufwand nahm deutlich zu. Natürlich verstehen wir dieses kantonale bzw. nationale Bestreben nach Vereinheitlichung, bzw. Kontrolle und Überprüfung. Aber für uns sind Formulare ein Mittel zum Zweck in der Ausübung unserer eigentlichen  Aufgabe.

Der Staat arbeitet mit Privaten zusammen, weil sie kostengünstiger sind, vor allem wenn wie bei uns ein Vorstand ehrenamtlich tätig ist. So entfallen Lohnkosten für einen Teil der Kader-Arbeit. Diesen Vorteil gilt es für Aufgaben wie unsere zu wahren. Sonst stellt sich schnell einmal die Frage, mit welchem Vorteil eine private Trägerschaft ? reduziert auf die Umsetzung enger staatlicher Vorschriften ? überhaupt eingesetzt wird.

Auch der Kanton hat zwar kein Interesse an einer Entwicklung dieser Art, obliegt aber selbst dieser Entwicklung der Verwaltung. In diversen Gesprächen wurde uns dies von unseren Ansprechpartnern bestätigt. Sie zeigen Verständnis, auch weil sie selbst - und aufgrund von positiven Feedbacks aus verschiedensten Richtungen - um die hervorragende Qualität unserer Leistungen wissen. Und um diese fürchten müssen.

Träger dieser hohen Qualität sind unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, sowie die Vorstandsmitglieder. Ihnen allen gebührt Dank für die ausgezeichnete Arbeit und die Motivation, trotz administrativer Entwicklungen und rauher Zeiten.

Den Firmen, Stiftungen und Privatpersonen, welche uns immer treu unterstützen, danke ich an dieser Stelle sehr herzlich. Ohne Ihre Zuwendungen könnten wir uns unserer Aufgaben für und mit den Kindern nie so wirkungsvoll zuwenden.

Patricia von Falkenstein, Präsidentin
Basel. Im April 2010